Sonntag, 12. Mai 2013

Ergebnisse des ersten Tests




Ich habe alle Daten des ersten Tests zusammen und kann euch nun ein paar Ergebnisse vorführen.

Die sind natürlich nicht repräsentativ, erlauben aber trotzdem einen Einblick in Meinung und Selbstdarstellung der Probanden

Nice to know: Die Anzahl der Probanden lässt keinen Schluss auf die Repräsentativität (Wahrheitsgehalt) zu. Gute, repräsentative Untersuchungen haben teilweise wenig Teilnehmer, wählen diese dafür in einem aufwendigen Zufallsverfahren aus. .


Auswertung und graphische Darstellung erfolgten mit den internen Werkzeugen von "Limesurvey". Deshalb gibts auch immer die gleichen Darstellungen. Wenn ich später mit SPSS auswerte gibts dann mehr Möglichkeiten und bessere Ergebnisse.


Dann fangen wir mal an:

Ein interessantes Ergebnis wenn man bedenkt das wir gerade über das Internet werben. Persönliche Kontakte scheinen weit zu überwiegen. Hier würde in der nächsten Erhebung auch die Option "Bei der Öffentlichkeitsarbeit von Teams" stehen.




Nicht unbedingt verwunderlich. Wahrscheinlich sinkt der Anteil an MilSimlern bei einer größeren Erhebung. Natürlich sind die Ergebnisse einer solchen Frage mit Vorsicht zu genießen. Denn Selbstbeschreibungen zeigen nicht automatisch die Realität. Hier ist in der Zukunft eine tiefergehende Forschung vonnöten.




Positive und neutrale Reaktionen aus der Familie halten sich hier in der Waage. Ein schönes Ergebnis. Ich persönlich hätte mit mehr negativen Reaktionen gerechnet. Ein Indikator dafür das die Familienstruktur der Airsoftler relativ stabil sein könnte.





Mit fast 22% ist der Anteil an Soldaten bzw. solchen die es werden wollen, relativ hoch. Das wäre durch eine Vergleichsstudie zu überprüfen. "Alter" und "BW-Erfahrung" müssten ebenfalls eingerechnet werden um ein präzises Bild zu zeichnen.




Die übliche Frage. In dieser Untersuchung bilden diejenigen, welche Minderjährige ablehnen, die Minderheit. Allerdings haftet der Frage eine vage Art an. Jemand welcher der Meinung ist dass Minderjährige im Airsoft nichts verloren haben, kann trotzdem welche in sein Team aufnehmen. Z.B. weil er einsieht, dass sie sonst im Stadtwald herumlaufen. Eine solche Fragestellung ist deshalb wenig aussagekräftig und wird ersetzt.




 Auch hier gibt es ein Problem mit der Frage. Jemand der Abstandsregeln gut findet, kann Bang-Regeln schlecht finden. Hier ist eine Trennung vonnöten. Zumindest scheint das Bild so recht eindeutig zu sein.




Inwieweit gibt es ein Potential das Militär und Airsoft verwoben sein könnten? Die Statistik bietet ein erklärendes, wenn auch sehr geteiltes Bild. Zumindest auf Seiten der Airsoftler.




Dieser Statistik nach ist der Spielkonsum von Airsoftlern ziemlich gering. 




Dies erlaubt einen Einblick in die Aktivität von Airsoftlern.




Diese Statistik zeigt ein sehr wichtiges Ergebnis für uns selbst. Was will die Mehrheit überhaupt, was ist ihr wichtig? Und welche Initiativen von Airsoftlern laufen möglicherweise in eine ganz falsche Richtung?



Ich schließe diesen Post dann mit einer Auflistung der Kommentare was den Menschen an Airsoft gefällt.
In meiner fertigen Untersuchung würde eine solche Auflistung in Stichwörter umstrukturiert werden, da manch einer persönliche Daten (hier entfernt) hineinschreibt.

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