Mittwoch, 23. Oktober 2013

Eingang in die dritte Phase und das Airsoft-Verzeichnis

Die Uni geht wieder los, es gibt Einiges zutun, aber Nein, das Projekt ist natürlich nicht gestorben.

Für mich gehts jetzt in die dritte Phase meiner Erhebungskonzeption.

Nach vielen Tests kann ich nun behaupten die größten Fehler in meinen Fragen ausgemerzt zu haben. Verzerrungen kann ich nicht gebrauchen und einige Teile der vergangenen Versionen, hätten diese leider provoziert. Zweideutige Fragestellungen waren hier sicherlich ein Hauptproblem.


Nach einiger Überlegung habe ich mich außerdem dazu entschlossen, einen umfangreicheren Themenpart aus meiner Untersuchung zu streichen.
Damit ist die jetzige Untersuchung mehr deskriptiv und behandelt weniger einen präzisen soziologischen Schwerpunkt. Anders gesagt: Mir geht es erstmal darum der Airsoft-Szene Ergebnisse zu liefern die sie interessant und wichtig findet - anstatt mich darauf zu konzentrieren was ich wichtig finde.

Im Kontext einer zukünftigen Erhebungs-Serie ist dies vielleicht genau der richtige Schritt um Vertrauen aufzubauen, fernab einer eventuell entlarvend-wirkenden Forschungsfrage.

Im Zuge eines Grounded-Theory-Seminars ist dies sicherlich auch ein guter Schritt mich langsam an das Forschungsobjekt und die dazugehörige Theorie heranzutasten.



Mein aktuelles Problem umfasst die Fragestellung der Veröffentlichung.

Wenn es mir um die Szene geht, wäre möglicherweise eine Veröffentlichung der Erhebung im ASVZ (Airsoft-Verzeichnis) sinnvoll. Selbstverständlich würde dies wieder neue Verzerrungen hervorrufen. Eine korrekte Sampling-Methode wäre wissenschaftlich zielführender.

Spätestens die Ergebnisse würden aber im ASVZ veröffentlicht werden - schließlich soll meine Forschung der Szene nutzen.
Im Zuge des Aufkommens sog. "Trolle" zweifle ich aber an einer sinnvollen Nutzung. Diese digitalen Trittbrettfahrer mit pessimistischem Weltbild sind aktuell gut darin jegliches "Neues" in polemischer Weise als nutzlos oder gefährlich darzustellen und erfreuen sich damit scheinbar einer großen Beliebtheit.

Letztendlich ist es aber wohl noch unverantwortlicher deshalb den Kopf einzuziehen.